Das Bürgergutachten ist abgeschlossen – die Forderungen und Vorschläge zur Lärmminderung finden Sie gesammelt im "Mach's leiser"-Maßnahmenkatalog. Das Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig wird bis Anfang 2012 einen Fahrplan für die Umsetzung des Katalogs erarbeiten.
Während der aktuellen Projektphase von "Mach's leiser" geht es nun darum, Initiativen vor Ort bei der Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen. Erste Erfolge gibt es bereits. Welche Schritte zur Umsetzung des Maßnahmenkatalogs bislang vollzogen wurden und welche weiteren Schritte noch anstehen, erfahren Sie hier.
Die Wegweisung zum Zoo wurde bereits angepasst. Bis Ende 2011 wird die Straßenverkehrsbehörde die Verkehrsführung evaluieren. Dabei wird geprüft, inwieweit der Abreise-Verkehr über Parthestraße/ Gerber-, Berliner und Eutritzscher Straße organisiert werden kann. Das Verkehrs- und Tiefbauamt (VTA) wird über das Ergebnis der Evaluation informieren.
Eine Reduzierung der Geradeaus-Spuren vom Innenstadtring in die Pfaffendorfer Straße erfordert die Umprogrammierung der Ampel (voraussichtliche Kosten dafür ca. 70.000 €). Dies macht eine kurzfristige Umsetzung eher unwahrscheinlich.
Durch eine Verlängerung der Uferstraße soll die Parthenstraße perspektivisch entlastet werden. Der Zeitpunkt der Umsetzung ist bislang noch unklar. Erst dann kann eine mögliche Umgestaltung der Parthenstraße diskutiert werden.
Das Projekt-Team von "Mach's leiser" hat hierzu eine separate Informationsveranstaltung vorgeschlagen. Die Straßenverkehrsbehörde hat zugesagt, das Beschilderungskonzept vorzustellen und mit den Teilnehmern des Bürgergutachtens zu diskutieren.
Das Projekt-Team vermittelt Unterstützung für Anwohner der Staatsstraße durch Mitglieder des sächsischen Landtages.
Nach einer inzwischen abschlägig beschiedenen Klage eines betroffenen Anwohners ist eine nachträgliche Lärmsanierung in Form von Schallschutzwänden sehr unwahrscheinlich. Derzeit wird nach Wegen gesucht, wie mit niederschwelligen Maßnahmen für Entlastung gesorgt werden kann.
Das Projekt-Team und der Bürgerverein Eutritzsch weisen in Gesprächen sowie in der Eutritzscher Stadtteilzeitung auf notwendige Querungshilfen am Stadion des Friedens und am Rietzschke-Wanderweg hin.
Mit einem Schreiben an die Abteilung Verkehrsüberwachung des Ordnungsamts der Stadt Leipzig hat das Projekt-Team auf die Notwendigkeit regelmäßiger Geschwindigkeitskontrollen hingewiesen.
Die Kreuzung der Max-Liebermann-Straße mit der Franz-Mehring-Straße erhält eine Ampel. Der Bau soll Ende Februar 2012 beginnen. Die Kosten belaufen sich auf 305.000 Euro. Die Stadt trägt davon 140.000 Euro.
Das Projekt-Team hat die Vorschläge aus dem Bürgergutachten mit einem Schreiben an die Abteilung Verkehrsüberwachung des Ordnungsamts der Stadt Leipzig übermittelt.
In der Antwort wurde geäußert, dass es unmöglich sei Aussagen über die zukünftige Kontrollfrequenz bzw. die Priorisierung einzelner Straßenabschnitte zu treffen, da dies abhängig von personellen und materiellen Ressourcen sei.
Die Einsatzhäufigkeit mobiler Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen richte sich nach der Lage des Einzelfalls. Dazu gehören die Unfallhäufigkeit, Nähe von öffentlichen Einrichtungen, auffällig hohe Verstoßrate, sonstige Gefahrenpotentiale. Geschwindigkeitskontrollen aus Lärmschutzgründen werden demnach nicht vorgenommen.
Der Ökolöwe hat in seiner Stellungnahme zum Lärmaktionsplan der Stadt Leipzig darauf hingewiesen, dass das Deckensanierungsprogramm möglichst in lärmbelasteten Straßenabschnitten angewandt werden sollte.
Es wurde erfragt, ob dies auch in der Landsberger Straße erfolgen kann.
Eine Deckensanierung ist laut Auskunft der Abteilung Straßenentwurf des VTA aufgrund des Schadensbildes in der Landsberger Straße nicht ausreichend. Die Fahrbahn müsse zusammen mit dem Gleisbett der LVB grundhaft ausgebaut werden. Damit sei zeitnah nicht zu rechnen.
Die Georg-Schumann-Straße erhält Radfahrstreifen – das Konzept, welches die Teilnehmer des "Mach's leiser" Bürgergutachtens in mehreren Workshops für die lauteste Magistrale Leipzigs erarbeitet haben, wird aufgegriffen.
Die aktuellen Planungen zum Umbau der Georg-Schumann-Straße stellte Martin zur Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau, während des ersten Forums Georg-Schumann-Straße am 10. November 2011 vor.
Das Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig erstellt nun eine detaillierte Planung für das kurzfristige Abmarkieren von Radfahrstreifen und Parktaschen auf dem gesamten Straßenzug. Überall dort, wo keine Umprogrammierung der Ampelanlagen erforderlich ist, werden die Spuren für den fließenden Kfz-Verkehr von bisher vier auf zwei reduziert. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt mit der Eröffnung der parallel verlaufenden B6 neu im Laufe des nächsten Jahres.
Die CDU-Fraktion hat im Stadtrat einen Antrag gestellt, die im Rahmen von „Mach's leiser“ von den Bürgern entwickelte Idee der „Georg-Schumann-Allee“ mittels Sofortmaßnahmen schnellstmöglich zu planen und umzusetzen.
Begleitet wird die Umsetzung durch die AG Stadtraum und Verkehr des Magistralenmanagements Georg-Schumann-Straße.
Der Bürgerverein Möckern-Wahren hat in der Stadtteilzeitung auf das Problem aufmerksam gemacht.
Roland Quester, verkehrspolitischer Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen, thematisierte eine kurzfristige Haltestellenoptimierung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr.
Das Projekt-Team hat die Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe während der Sitzung des 'forum urban mobil' im September auf den Handlungsbedarf hingewiesen.
Die LVB wirken derzeit auf die zeitnahe Realisierung hin und prüfen inwieweit dies verkehrs- und sicherheitstechnisch möglich ist. Dazu müssen noch Abstimmungen mit dem VTA erfolgen.
Ein weiteres Gespräch mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt wurde vereinbart.
2012 soll ein Anhörungsverfahren eröffnet werden mit dem Ziel, die Hans-Oster-Straße in die Tempo-30-Zone einzubeziehen.
2012 soll ein Anhörungsverfahren eröffnet werden mit dem Ziel, den Viertelsweg in die Tempo-30-Zone einzubeziehen.
Ein weiteres Gespräch mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt wurde vereinbart.
Die Ampelschaltung am Knoten Pittlerstraße/ Georg-Schumann-Straße wurde angepasst. Damit wird das Abbiegen in die Georg-Schumann-Straße erleichtert und in die Pittlerstraße erschwert.
Ein weiteres Gespräch mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt wurde vereinbart.
Im September 2011 haben die Anwohner zusammen mit der Bürgerinitiative Gegen Schall und Rauch und dem Stadthäuser e.V. eine Kundgebung mit ca. 400 Besuchern organisiert. In einem Fachgespräch mit Vertretern des VTA, des Bürgervereins Gohlis, des Ökolöwen sowie der Fraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen, die LINKE und SPD wurden die Maßnahmen 16 und 17 diskutiert.
Ebenfalls im September 2011 haben der Ökolöwe und der ADFC eine Fahrrad-Demo organisiert. Zweihundert Demonstranten forderten eine Tempo-30-Zone für die Straßenabschnitte.
Das Projekt-Team von "Mach's leiser" konnte ein weiteres Vermittlungsgespräch zwischen Anwohnern und dem VTA vereinbaren.
Forderungen wurden mit Kundgebungen und Demonstrationen bekräftigt (siehe M16).
Das Projekt-Team von "Mach's leiser" konnte ein weiteres Vermittlungsgespräch zwischen Anwohnern und dem VTA vereinbaren.
Ein weiteres Gespräch mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt wurde vereinbart.
Ein weiteres Gespräch mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt wurde vereinbart.
Am 22.08.2011 haben die Leipziger Verkehrsbetriebe neue, leisere Ansagen in den Straßenbahnen eingeführt. Seitdem sind nach Angabe der LVB keine weiteren Beschwerden eingegangen.
Das Kurvenquitschen wurde innerhalb weniger Tage nach dem entsprechenden Themenworkshop durch die LVB beseitigt.
Die Maßnahme war bereits Bestandteil des Entwurfs zum Lärmaktionsplan. Es besteht Konsens zwischen Anwohnern, Stadtverwaltung und LVB.
Im kommenden Jahr richten die LVB in der Virchowstraße auf Höhe der Baaderstraße eine neue Haltestelle ein. In diesem Zusammenhang wird das Bahngleis in der Virchowstraße in ein lärmarmes Rasengleis umgewandelt.
Der Ökolöwe hat in der Stellungnahme zum Lärmaktionsplan ein Anreizsystem vorgeschlagen, welches auf das regelmäßige Schleifen der Wagenräder und Gleise abzielt.
Das Lärmsanierungsprogramm des Bundes findet nur an Strecken des Güterverkehrs Anwendung. Die betroffene Strecke dient jedoch der Personenbeförderung. Damit ist die Nachrüstung mit Schallschutzwänden nahezu ausgeschlossen – eine mehr als frustrierende Situation.
Es bleibt nur zu hoffen, dass mit dem Start des neuen S-Bahn-Netzes Ende 2013 die Lärmbelastung durch Motoren- und Bremsgeräusche sinkt. Dann kommen neue Züge des Typs Talent 2 des Herstellers Bombardier zum Einsatz.
Nach derzeitigem Wissensstand sind keine wesentlichen Änderungen abseits von Brückenbauwerken entlang des Güterrings-Nord vorgesehen.
Schallschutzwände können daher nur über das (freiwillige) Lämsanierungsprogramm des Bundes erwirkt werden. Hier haben jedoch andere Streckenabschnitte im Bundesgebiet eine höhere Priorität bei der schrittweisen Umsetzung. Im Projektbeirat von "Mach's leiser" werden kaum Möglichkeiten gesehen, dass Leipzig in Zukunft bevorzugt behandelt werden könnte.
Der Ökolöwe hat die Bildung eines Beirats "Schienenlärm", bestehend aus Vertretern von Bürgerinitiativen, Politik und Verwaltung, vorgeschlagen. Dieser Beirat könnte die gemeinsamen Anstrengungen für die Anwendung des Lärmsanierungsprogramms am Leipziger Güterring koordinieren.
Das Amt für Umweltschutz wird die bisherigen Bemühungen der Stadtverwaltung für einen besseren Lärmschutz am Güterring für die Bürger transparent machen.
Der Ökolöwe hat in seiner Stellungnahme zum Lärmaktionsplan die Betrachtung des Fluglärms gefordert.
Der Fluglärm wird bereits in anderen Gremien diskutiert. Hier erscheint es wenig sinnvoll eine weitere „Talk-Runde“ zu installieren, die im Ergebnis wenig bringen würde.
Der Ökolöwe unterstützt die Interessen fluglärmgeschädigter Leipziger u.a. mit einer Klage gegen die "kurze Südabkurvung (Ost)".
Das Verkehrs- und Tiefbauamt sowie das Amt für Stadtgrün und Gewässer prüfen eine Umnutzung der Gottschallstraße. Eine kurzfristige Umsetzung ist nach amtlicher Einschätzung sehr wahrscheinlich. Das VTA wird das Projekt-Team über den Zeitpunkt der Umsetzung in Kenntnis setzen.
Der mögliche Radweg entlang des S-Bahn-Bogens wird innerhalb des VTA diskutiert. Konkrete Arbeitsschritte konnten noch nicht vereinbart werden.
Die Berliner Brücke als wichtiger Abschnitt des neuen Radweges wird durch die Deutsche Bahn zurückgebaut. Die Stadtverwaltung hat sich dafür stark gemacht, dass im Zuge des Rückbaus sogenannte Widerlagerwände errichtet werden, die perspektivisch eine Geh-/ Radwegbrücke tragen können. Die Errichtung der Brücke und des Radweges ist u.a. davon abhängig, wie viele Mittel für die Radverkehrsförderung bereit gestellt werden.
Die Idee eines neuen Radweges wurde in einem Artikel des Eutritzscher Ortsblattes erläutert.
Die Vision soll einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.