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Gisela Kallenbach im Gespräch mit den Bürgern der Sternsiedlung

Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen informiert sich über Lärmbelastung

27. Juni 2011 drucken
Gisela Kallenbach im Gespräch mit Bürgern aus der Sternsiedlung, Foto: Ökolöwe

Gisela Kallenbach im Gespräch mit Bürgern aus der Sternsiedlung, Foto: Ökolöwe

Die historische Sternsiedlung im Leipziger Norden war vormals eine ruhige Wohngegend. Allein vom Schienenverkehr auf dem Gütterring Nord ging eine nennenswerte Lärmbelastung aus. Doch dann wurden die Anwohner durch gleich zwei große Straßenbauvorhaben eingekeilt. Während des Baus der neuen Bundesstraße 6 wurden umfängliche Maßnahmen zur Lärmvorsorge getroffen. Die Bürger haben zusammen mit der Leipziger Stadtverwaltung zahlreiche Ausgleichsmaßnahmen vereinbart. Die größten Sorgen bereitet deswegen heute die Staatsstraße 1.

Für die neue S 1 zeigt sich das Land Sachsen verantwortlich. Dieses zeigte weniger Kooperationsbereitschaft und war bislang nicht bereit, über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus, nach einer Lösung zu suchen, mit der die Anwohner leben könnten. Das Ergebnis sind 300 Meter fehlender Schallschutz an der S1. Durch diese Lücke wird nun das ehemals ruhige Viertel verlärmt.

Der Ökolöwe setzt sich für die berechtigten Interessen der Menschen in der Sternsiedlung ein und wirbt dabei für Unterstützung auf Landesebene. Bei einem Vorort-Termin informierte sich am Abend Gisela Kallenbach (Mitglied des Landtags für Bündnis90/Die Grünen) über die Situation in der Sternsiedlung. In einem ausführlichen Gespräch wurde beraten, an welcher Stelle Frau Kallenbach unterstützend tätig werden kann.

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