Am 20. September 2011 organisierten der StudentInnenRat (StuRa) der Universität Leipzig, der ADFC und der Ökolöwe eine Fahrraddemo. Unter dem Motto „Radfahren für eine lebenswerte Stadt“ traten etwa 200 Radler für ein rücksichtsvolleres Miteinander und mehr Fairness im gemeinsamen Verkehrs-Alltag ein, denn:
Unser aller Verhalten trägt dazu bei, Mobilität für Mensch und Umwelt verträglicher zu gestalten!
Die Demo führte auch durch das Projektgebiet von Mach's leiser. Hier forderten die Teilnehmer die Einrichtung einer Tempo-30-Zone in der Kirschberg-, Möckernschen und Berggartenstraße sowie die Abmarkierung von Radfahrstreifen auf der Georg-Schumann-Straße.
Für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Mobilitätskultur in Leipzig müssen u.a. die folgenden sieben Punkte konsequent verfolgt werden:
Förderung der stadt- und umweltfreundlichen Verkehrsträger (Fußverkehr, öffentliche und private Fahrräder, öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen sowie CarSharing)
z.B. in der Karl-Liebknecht-Straße und der Industriestraße
z.B. auf der Georg-Schumann-Straße
1400 öffentlich zugängliche Fahrradbügel in der Leipziger Innenstadt bis zum Jahr 2014 sowie mehr Fahrradbügel in den Wohngebieten und Magistralen
Keine weitere Duldung des Parkens auf Gehwegen: Aufhebung des „Stillhalte-Abkommens“, das bislang etwa für Schleußig, die Georg-Schumann-Straße oder das Waldstraßenviertel gilt.
z.B. Bernhard-Göring-Straße und Möckernsche/Kirschbergstraße
sowie mehr Spielstraßen in Wohnvierteln.
Förderung der Nah-Mobilität und des lokalen Einzelhandels anstelle innerstädtischer Einkaufs-Zentren – keine Verlagerung des Konzepts „Einkaufen auf der grünen Wiese“ in die Stadt.
www.oekoloewe.de/nachhaltige-mobilitaet
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