Situation in Leipzig

Lärm berührt viele Bereiche des Alltags der Leipziger und wird von jedem Menschen anders wahrgenommen. Die Folgen einer dauerhaften Lärmbelastung äußern sich in einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen. Die Konzentration fällt schwerer. Wir reagieren schneller gereizt und schlafen unruhiger. Das Risiko eines Herzinfarktes steigt. Lärmbedingt erhöhte Gesundheitsrisiken sind laut Umweltbundesamt für Dauerschallaußenpegel ab 65 dB(A) am Tage und 55 dB(A) in der Nacht eindeutig nachgewiesen. Dabei muss man wissen, dass an Magistralen wie der Georg-Schumann-Straße Werte von bis zu 80 dB(A) erreicht werden.

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Lärmkartierung

Die Stadt Leipzig ist verpflichtet Lärmkarten zu erstellen und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Diese Lärmkarten müssen die Lärmbelastung in leicht verständlicher Weise darstellen. Jeder sollte ohne größere Probleme ablesen können, wie laut es vor seiner Haustür ist. Erst danach sind Lärmaktionspläne für das kartierte Gebiet zu erstellen, mit deren Hilfe die aufgezeigte Belastung gesenkt werden soll.

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Lärmaktionsplan

Die veröffentlichten Lärmkarten sind die Grundlage für das Aufstellen eines Aktionsplans. Das Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig hat den Entwurf des Leipziger Lärmaktionsplans am 6. Mai 2011 im Internet veröffentlicht. Darin stellt die Verwaltung Lösungen vor, mit denen sie die Verkehrsbelastung in unserer Stadt senken möchte. Im Anschluss konnten die Leipziger die vorgesehenen Maßnahmen bewerten und konkrete Handlungsschwerpunkte aufzeigen, die durch die Stadtverwaltung bis dahin nicht vorgesehen waren. Hier erfahren Sie mehr zu den gesetzlichen Mindestanforderungen, welchen der Lärmaktionsplan genügen muss.

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