Der Zöllnerweg ist eine von den Verantwortlichen der Stadt künstlich und mutwillig begünstigte Verkehrsader (mit in der Vergangenheit haarsträubenden Planungen zum Ausbau derselben), die sich wie ein tiefer Spalt eines Axthiebes zwischen das Rosental und das südwestlich angrenzende Waldstraßenviertel auftut.
Spielende Kinder mit und ohne Eltern, Hundebesitzer, die zum Auslauf ihrer Vierbeiner unterwegs sind, ältere Spaziergänger und Leipziger Bürger auf der Suche nach einer Ruhe stiftenden Oase inmitten des nie abreißenden, städtischen Ereignisstromes sind zu einem überwiegenden Anteil gezwungen, diese gefährliche Krach-Achse zu überqueren.
Derweil an anderen neuralgischen Punkten der Stadt regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen wohlfeil Einnahmen in die Stadtkasse spülen, können motorisierte Verkehrteilnehmer den Zöllnerweg ungehindert und ohne Gefahr zu laufen, dafür belangt zu werden, mit weit über 70 km/h hinter sich lassen. Der dadurch generierte, überdurchschnittlich hohe Geräuschpegel ist beiderseits dieses Straßenverlaufes eine nicht hinnehmbare Dauer-Belästigung mit deutlicher Wohnwert-Minderung auf der einen und Vereitelung des Wunsches nach Erholung auf der anderen Seite.
Forderung: Umwandlung des Zöllnerweges in eine Verkehrsberuhigte Zone durch a) überwachte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h, b) Beschränkung des fließenden Verkehrs auf PKW und leichte LKW und c) zusätzliche, bauliche Maßnahmen wie z.B. vorübergehende Fahrspurteilung mit Insel oder Rüttelstreifen.
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