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Lärmpunkt - Straßenverkehr

Partiell starke Lärmimmision in der Sternsiedlung Leipzig - Nord

Lärmemmision durch Staatsstraße S 1. Es handelt sich um Dauerlärm. 300 m Lärmschutzwand schaffen Abhilfe.

Sesenheimer Str.38b Leipzig - Möckern, 04159 Leipzig

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In der LVZ vom 09.02.2011 gab es unter der Überschrift „Mach’s leiser!“ eine Einladung durch den Ökolöwen, zu überlegen, wie das eigene (Wohn)Viertel leiser werden kann, auch wenn man keinen Brief dazu bekommen hat.

Das - uns einbringen - möchten wir hiermit erneut tun. Im LVZ-Artikel ist vorrangig von innerstädtischen an großen Magistralen liegenden Wohngebieten die Rede. Aber auch am Stadtrand an neu errichteten autobahnähnlichen Straßen liegende Gebiete haben große Probleme.

Dem Grundriss der Sternsiedlung Leipzig Nord (u. a. Kulturdenkmal der Stadt Leipzig) ist es geschuldet, dass es Häuser gibt, deren Fassaden nur in nördliche Richtung zeigen.

Bei der Planung und dem Bau der neuen Staatsstraße S 1, zwischen der Kreuzung Max-Liebermann-Straße und der neugebauten Brücke über die Bahnlinie Leipzig – Halle, wurde diese Besonderheit nicht respektiert.

Wegen des fehlenden Lärmschutzes über eine Länge von etwa 300 m, müssen nahezu alle Anlieger auf der Nordseite der Sesenheimer Straße seit der Inbetriebnahme der neuen Staatsstraße S 1, sehr hohe und ständig noch steigenden Lärmimmisionen in Kauf nehmen.
Im Gegensatz zum Stadtlärm, wo es Ruhephasen gibt, handelt es sich bei uns um ständigen autobahnähnlichen Lärm rund um die Uhr.

Zusätzlich werden wir mit heftigem Bahn-, zeitweise auch Flug- und vor allem an Wochenenden Porschelärm belastet.

Wir sind gespannt, ob diese Hinweise in Ihre Problemliste mit aufgenommen werden!

Wolfgang und Doris Möller

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Kommentare

Wir wohnen ebenfalls in der Sesenheimer Straße. Auch unser Haus ist mit der Fassade nach Norden (Richtung S1) ausgerichtet. Für einen kleinen Teil der Sesenheimer Stzraße wurde ein aufwändiger Lärmschutzwall aufgeschüttet. Das wichtige Stück (300m) stadtauswärts bis zur Eisenbahnbrücke erhebt sich wesentlich über das umliegende Geländeniveau und ist damit eine Lärmquelle erster Ordnung. An Stelle des aus unserer Sicht unnützen Geländers wäre sicher mit überschaubaren Mitteln eine Lärmschutzwand zu errichten, die sicher keine 3-4 m Höhe haben müsste, da die S1 bereits ansteigend ist und Lärm sich bekannter maßen nach oben ausbreitet.

B + B Rudolph

Wir wohnen direkt neben Herrn Möller in der Sesenheimer Str. 42 b und können sämtlichen
Ausführungen nur zustimmen.
Warum keine Lärmschutzwand errichtet wurde (ursprünglich war nach unseren Erkenntnis-
stand eine geplant) ist uns nicht klar; sie würde bestimmt zur Lärmverringerung beitragen.

Erich und Vera Böhm

Wir können der Familie Möller in allen Punkten zustimmen.

Unser Haus steht in der zweiten Reihe zur S 1 (nördliche Ausrichtung) der Sesenheimer Straße, was bedeutet, der Straßenlärm von der S 1 wird mehrmals durch die Bauweise der Siedlungshäuser gebrochen. Verstärkt wird die Schallausbreitung durch die erhöhte Lage der S 1. Dadurch werden besonders die Häuser am Ende der Sesenheimer Straße belastet.

Die S 1 hat eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h, was aber von den meisten Fahrzeugen nicht eingehalten wird, dadurch ist eine viel höhere Lärmbelastung gegeben.

Auch wir denken, dass hier eine Lärmschutzwand Abhilfe schaffen kann!

Klaus und Stefanie Hämmerling