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Lärmpunkt - Flugzeug

Lärmpunkt

Fluglärm der Überflüge kurze Südabkurvung bei Ostwind, Bodenlärm DHL, Startlärm nachts und morgens

Rosenholzweg , 04178 Leipzig

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Flugzeuge
nachts
Nachtflugverbot bzw. Einsatz leiser Flugzeute nachts
Abschaffung der kurzen Südabkurvung

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Scheremetjewo verbietet aufgrund einer Weisung der russischen Luftfahrtbehörde ab 1.
Juni besonders lauten Flugzeugen zwischen 23 und 6 Uhr den An- und Abflug. Betroffen
sind Maschinen der Baureihen Tu-134, Tu-154, Il-76, An-12 und An-26, deren
Lärmwerte jenseits der neuen Limits für den nächtlichen Flugverkehr in Russland liegen.
Es ist bekannt, dass gerade die alten Propellermschinen des Typs AN 12 und AN 26 in Leipzig nachts starten und landen und damit den Bürgern die Nachtruhe gestohlen wird.Es kann nicht sein, dass die Leipziger auch bei der Abschaffung dieser alten, unsicheren und höllisch lauten Fluggeräte wie Bürger zweiter Klasse behandelt werden und sich die Flugfhafenbetreiber nicht einen Deut um die Gesundheit der Menschen hier scheren. Diese alten Maschinen gehören umgehend ganz abgeschafft. Darüberhinaus muss es für diese Maschinen auch auf dem Flughafen Leipzig / Halle ein sofortiges Start- und Landeverbot in der Nacht geben.

In der jüngsten Vergangenheit ist eine dramatische Zunahme der Lärm- und Schadstoffbelastung durch die Überflüge der Südabkurvung im Leipziger Norden zu verzeichnen.
Im Vergleichszeitraum 2009/2010 hat sich die Gesamtzahl der Überflüge um 33 % von 1317 auf 1782 erhöht. Besonders laute Überflüge unter 1000 m nahmen von 361 auf 403, also um 12 % zu.
Noch deutlicher wird die Entwicklung im Vergleichszeitraum Januar – April 2010/2011. Die Gesamtzahl der Überflüge erhöhte sich um 14 %, die besonders lauten Überflüge unter 1000 m um dramatische 59 % und die extrem lauten Überflüge mit mehr als 65 dBA von 497 auf 565, d. h. um 13 %. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen, da diese Flugroute insbesondere durch DHL und Militär immer häufiger genutzt wird. Die damit verbundenen dramatische Erhöhung des Gesundheitsrisikos ist so nicht mehr hinnehmbar.
Die o. g. Daten sind über frei zugängliche Messstationen verfügbar (www.dfld.de). Da die Daten des Flughafens auf längere Sicht nicht vorliegen werden, ist eine sofortige Einbeziehung der DFLD-Daten dringend erforderlich, um die hohe Relevanz des Fluglärms in Leipzig zu verdeutlichen. Ebenso ist das zu betrachtende Stadtgebiet auf den extrem stark betroffenen Norden mit ca. 60.000 Einwohnern (Böhlitz-Ehrenberg, Stahmeln, Lützschena, Lindenthal) auszuweiten.